Laakirchen, 16. Dezember 2015.

Nachdem die PM10 durch einen Brand am 24.9.2015 teilweise zerstört wurde, konnte sie am 16.12.2015 wieder in Betrieb genommen werden. Tests mit „Stoff auf Sieb“ wurden als Vorbereitung 2 Tage zuvor erfolgreich durchgeführt. Die volle Produktionsleistung wird mit Ende der Woche erwartet.
Als Brandursache wurde festgestellt, dass durch den Bruch eines Gelenks eine Antriebswelle herabfiel und dabei Hydraulikleitungen beschädigte. Dadurch kam es zum Austritt von Hydrauliköl, das sich entzündete und den Brand auslöste. Die Ursache des Versagens der Gelenkwelle ist darauf zurückzuführen, dass eine Lagerstelle unwirksam geworden war. Warum diese Lagerstelle trotz der Umsetzung der vorgeschriebenen Wartungsvorgänge unwirksam wurde, kann nicht festgestellt werden.
Der Gesamtschaden inklusive Betriebsunterbrechungsschaden beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag (EUR). Dieser ist durch eine Versicherung ausreichend gedeckt.
In den rund 80 Tagen der Reparaturzeit wurden unter anderem 100 km Kabel samt Kabeltrassen und 4.000 m Hydraulikrohre an den Maschinen-Stuhlungen und im Bereich der Papiermaschine neu verlegt. 70.000 m² Hallenwände und Konstruktion sowie alle Maschinenteile und Walzen mussten gereinigt werden. 30 lfm Antriebsschränke mussten neu geliefert, aufgestellt und angeschlossen werden.
Dies war möglich, weil sämtliche Lieferanten und deren Mitarbeiter beispielhaft am raschen Wiederaufbau der Papiermaschine mitgewirkt haben. „Wir möchten uns auch und vor allem sehr herzlich bei unseren Mitarbeitern der Laakirchen Papier AG bedanken, welche mit hohem Können und vorbildlicher Leistungsbereitschaft dies ermöglicht hatten“ sagt der CEO der Laakirchen Papier AG Mark Lunabba, und er fügt hinzu: „Wir sind beeindruckt vom Verständnis unserer Kunden, welche uns mit Solidarität und Loyalität zur Seite stehen.“

Rückfragehinweis:
 
Franz Baldauf
Mitglied des Vorstandes / CFO
 
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Laakirchen Papier AG
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4663 Laakirchen, Austria
 
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