Holzbeschaffung: Code of Conduct

Der Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen rückt wegen der Vernichtung von Waldflächen und der Auswirkungen auf das Klima immer stärker in den Fokus des öffentlichen Interesses.

Die Laakirchen Papier AG hat schon sehr früh die Verantwortung gegenüber der Umwelt aktiv wahrgenommen und sich hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz nach FSC® (Forest Stewardship Council®) und PEFCTM (Program for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifizieren lassen.

Beide Programme haben eine umweltgerechte, sozial verantwortungsvolle und wirtschaftlich tragfähige Waldbewirtschaftung zum Ziel. Da in Europa noch nicht überall die Herkunft von Holz und Zellstoff zertifiziert ist und der illegale Holzeinschlag weltweit ein Thema wurde, hat die Dachorganisation der europäischen Papier- und Zellstoffindustrie (CEPI) 2006 in einer freiwilligen Selbstverpflichtung erklärt, illegal eingeschlagenes Holz nicht einzusetzen.

Dazu wurden in einem Code of Conduct Prinzipien erstellt. Beim Einkauf und der Verarbeitung von Holz werden nachstehende Kategorien vermieden:
 

  • Illegal geerntetes Holz
  • Holz aus Gebieten, in denen gegen traditionelle und bürgerliche Grundrechte verstoßen wird
  • Holz aus Wäldern, deren besondere Schutzwerte durch die Waldbewirtschaftung gefährdet sind
  • Holz aus der Umwandlung von Naturwäldern in Plantagen oder nicht forstliche Nutzungen
  • Holz aus Wäldern, die mit gentechnisch veränderten Baumarten bepflanzt sind*

 
Die nationalen Verbände der Papier- und Zellstoffindustrie haben diese Prinzipien zur Umsetzung bei den einzelnen Papier- und Zellstofffabriken übernommen. Das Werk Laakirchen bezieht fast ausschließlich Holz aus Österreich, Bayern und Tschechien und erfüllt somit die Kriterien gemäß dem FSC® Controlled Wood Standard.